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Da Saubär und Da Heiratsantrag

Zwei Einakter von Gerhard Loew nach Motiven von Anton Tschechow


 
 

Anton Tschechow schrieb "Der Bär" (Medved') und "Der Heiratsantrag" (Predloznie)im Jahr 1888.  

Er hielt ursprünglich nicht sehr viel von beiden Arbeiten und schickte sie erst mit Verzögerung zur Zensur, die damals für Neuerscheinungen vor der ersten Aufführung obligatorisch war.

Die Uraufführung von "Der Bär" fand in Moskau im Oktober 1888 statt und war ein Riesenerfolg. Der "Heiratsantrag" den Tschechow selbst als "räudiges, kleines Vaudeville", bezeichnete, das höchstens in der Provinz zur Aufführung gelangen könne," erlebte seine Premiere im April 1889 in Sankt Petersburg und wurde am 9. August dieses Jahres in der Sommerresidenz Krasnoe Selo vor dem Zaren und dessen Familie gespielt, die sich "kaiserlich amüsiert" haben sollen.

Beide Stücke wurden fortan gerne zusammen inszeniert und im gesamten Russischen Reich rauf und runter gespielt und - wie ein zeitgenössicher Journalist schrieb -:  "Vom Publikum mit unaufhörlichem, brüllenden Lachen begleitet." 

 

Buch und Regie
Gerhard Loew

Bühnenbild und Kostüme
Renate Stoiber

Darsteller „Da Heiratsantrag“
Peter Hupfauf:                 Bernd Schmidt
Sieglinde Zwentnsinger:   Sonja Schroth
Emmeran Zwentnsinger:   Detlef Dauer

Darsteller „Da Saubär“
Toni Fröttmaninger:          Alois Böhm
Dirigl-Bäuerin:                  Andrea Roßkopf
Flinserl, der Hausl:           Henry Sepulveda